Osteopathische Pferdetherapie

Bewegungseinschränkungen gezielt behandeln

Pferdeostheopathie mit Tanja Langhals

Eine Behandlung beim Pferd ist anzuraten bei:

  • Rittigkeitsproblemen
    – ungewöhnliche Steifigkeit
    – Taktfehler
    – schlechte Durchlässigkeit
    – deutliches seitenbetontes Stellungs- und Biegungsproblem
    – Verwerfen im Genick
  • Verhaltensänderungen
  • Sattel- und Gurtzwang
  • Unnatürliche Kopf- und Schweifhaltung
  • Überempfindlichkeit, besonders im Bereich des Rückens

Verletzungen:

  • Stürze mit und ohne Reiter
  • Ausrutschen auf der Stallgasse oder der Wiese
  • Hängenbleiben an der Boxentür
  • Zurückwerfen am Strick
Osteopathische Behandlung bei Pferden

Fehl- und Überbelastungen:

  • Einseitiges Training
  • Überlastungen
  • Huffehlstellung

„Falsche Bewegungen“:

  • Springen mit zur Seite weggedrehten Hinterhand
  • Vertreten durch unebenen Boden
  • Abrupte Drehungen und Stops, extreme Bocksprünge

Ursachen können sein:


Die Behandlung dauert in der Regel ca. 1,5 h.

Osteopathische Behandlung

Analyse des Gangbildes, Testungen der Gelenke auf mögliche Blockaden, Testung der Bewegungsqualität und -quantität der Wirbelsäule, Behandlung der auftretenden Blockaden, inklusive ggf. einer Akupunktur und ggf. Empfehlung homöopathischer Mittel, Überprüfen der Passformen der Ausrüstung, Trainingsempfehlungen, Übungen für den Besitzer

Dauer 60 -120 min / Kosten Pferd 120,00 €

Schulpferde zu ermäßigten Preisen, wenn ein Privatpferd mitbehandelt wird.

 

Wie kann ich vermeiden, dass mein Pferd wieder in die alten Muster zurückfällt?

Nach der Behandlung, die ein Vorlongieren des Pferdes, inklusive der Beurteilung des Sattels, kann ich Ihnen Anregungen zur Arbeit mit Ihrem Pferd geben, um neue Bewegungsmuster zu kräftigen und Muskeln zu stärken. Das kann Longieren, Stangenarbeit oder Erarbeiten von neuen Lektionen mit Unterstützung durch einen Reitlehrer sein, um vorherige Schwachstellen in der Muskulatur zu festigen.

Durch meine umfassende reiterliche Ausbildung, die Wert auf die Gesunderhaltung des Pferdes legt, kann ich Ihnen einen Weg aufzeigen und Sie unterstützen, das Pferd in seine Kraft zu bringen.

 

Siehe Reha Training /Unterricht.

Was ist Osteopathie?

Alle Gewebe (Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien, innere Organe, Schädelnähte) werden in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit voneinander und in ihrem funktionellen Zusammenspiel betrachtet. Ist die Beweglichkeit in einem dieser Gewebe reduziert, kommt es zu Störungen der Funktion.

Osteopathische Behandlung an PferdenDiagnostisch beurteile ich die freie Beweglichkeit der großen und kleinen Gelenke. Aus der Summe der feststellbaren Bewegungseinschränkungen ziehe ich Rückschlüsse auf lokale und möglicherweise auch ferngeleitete Veränderungen und setze sie in Beziehung zueinander.

Ziel der Therapie ist es, bestehende Spannungen zu lösen, die Bewegungseinschränkungen der Gelenke aufzuheben und so die Beweglichkeit und die damit verbundene Elastizität unter dem Reiter wieder herzustellen. Dabei werden bestehende Verspannungen durch passive Bewegungen des betreffenden Gelenkes gelöst.

Die Wirbelsäule in der Pferdeosteopathie

Im Vergleich zum Menschen sind die Wirbel des Pferdes im Verhältnis zur Größe des Tieres und zu dessen Muskelmasse relativ klein. Die hier verzeichneten Muskelkräfte sind jedoch enorm groß und wirken dabei auf recht kleine Gelenke. Sind Gelenkblockaden vorhanden, sei es in der Wirbelsäule, dem Becken oder in anderen Bereichen, werden sich früher oder später das Verhalten und die Bewegung des Pferdes verändern.

Das Zusammenspiel von Akupunktur, Homöopathie und Osteopathie

Alle drei Methoden ergänzen sich in ihrer therapeutischen Wirksamkeit, da beide den ganzheitlichen Ansatz haben. Die Krankheit oder die Läsion ist mehr als nur ein Gelenk, sondern das Tier als Ganzes ist therapiebedürftig.

Viele osteopathische Bewegungseinschränkungen sind mit Hilfe der Akupunktur lösbar und umgekehrt. Das Herstellen der Beweglichkeit der Gewebe kann energetische Blockaden lösen.